Deutschkurs in Bonn, Deutsch sprechen und schreiben, deutsche Grammatik zu sehen ist hier das Poppelsdorfer Schloss

Deutschkurs in Ahrweiler

Mein Name ist Karsten Fink. Ich bin Deutschlehrer, arbeite in Ahrweiler und möchte in meinem Deutschkurs eine angenehme und freundliche Umgebung zum Lernen schaffen.

Schön, dich hier auf meinem Blog zu sehen! Klicke auf diesen Link, um zur Homepage der Schule zu kommen und lass uns gemeinsam Deutsch lernen!

In meinen Sprachkursen orientiere ich mich an der Dependenzgrammatik von Ulrich Engel, einem Professor, der viele Jahre lang an der Universität Bonn seinen Schülern den Weg durch finstere grammatikalische Schluchten der Unsicherheit geebnet hat. Diesen Anspruch habe auch ich als Lehrer bei GAW an mich. Für Anfänger nutze ich als Lehrwerk in meinem Deutschkurs gerne Themen Neu, für fortgeschrittene Schüler konzipiere ich meist eigene Materialien.

Ein Deutschkurs, der auch Spaß macht – in Ahrweiler

Wir wollen nicht nur lernen, wir wollen beim Lernen auch Spaß haben, denn das eine schließt das andere nicht aus. Lernen bedeutet nicht nur, Inhalte aufzunehmen, sondern die Produktion einer angenehmen, gemeinschaftlichen Lernsituation unter Einbeziehung aller.

In meinem Deutschkurs in Bonn kooperieren die Menschen, ich liebe diese Atmosphäre und ich hasse Streit, siehst du: Sie lernen deutsche Grammatik.
In meinem Deutschkurs kooperieren die Menschen, ich liebe diese Atmosphäre und ich hasse Streit, siehst du: Sie lernen deutsche Grammatik.
D.h. alle „produzieren“ den Deutschkurs gemeinsam. Dieser Prozess selbst ist Lernen. Natürlich muss der Lehrer mehr Wissen auf dem Gebiet der Grammatik haben, er nimmt jedoch eher die Rolle eines Moderators ein. Durch dieses nicht kompetitive Lernen erreichen wir, dass wir aufeinander zugehen, Verständnis üben und dass jemand, der uns zunächst fremd erschien, plötzlich gar nicht mehr so fremd erscheint, weil wir merken, wie ähnlich wir einander sind.

Was ist Dependenzgrammatik?

Herrn Prof. Engel zufolge verstehen wir die Funktionsweise von Sprachentitäten bzw. Wortgruppen erst durch ihre Interaktion. Das bedeutet, dass die Teilnehmer von Sprache erst durch andere Bestandteile ihr wahres Wesen zeigen (z.B. definiert sich ein Adjektiv durch seine Nähe zum Substantiv). Die Einzelteile definieren sich durch das Zusammenspiel mit anderen Einzelnen. Daraus folgt, dass es eine isolierte Entität nicht gibt. Alles ist verbunden. Kernbegriff ist der sogenannte Nexus (Knotenpunkt), von dem die Interaktion ausgeht. Der zentrale Nexus aber ist die Tätigkeit oder das Geschehen selbst (das Verbum).

In meinem Deutschkurs in Bonn kooperieren die Menschen, ich liebe diese Atmosphäre, ich hasse Streit, die Schüler lernen deutsche Grammatik, wir arbeiten zusammen wie dieses stellare System
Dependenz bedeutet die Definition von Elementen durch die Interaktion mit anderen Elementen. In meinem Deutschkurs in Bonn kooperieren die Menschen. So lernen die Schüler auch nämlich deutsche Grammatik, wir arbeiten zusammen wie dieses stellare System. Wir „ziehen an einem Strang“.
Moderne Dependenzgrammatiken sind hauptsächlich auf die Grammatiktheorie Lucien Tesnières zurückzuführen. Tesnière war Franzose, Polyglott und Professor der Linguistik an den Universitäten in Strasbourg and Montpellier. Sein Hauptwerk Éléments de syntaxe structurale wurde 1959 veröffentlicht.

Deutsch lernen ohne Grammatik?

Oftmals ist Grammatik das ungeliebte Stiefkind des Deutschunterrichts, das trotzdem gerne zur Geltung kommen würde. Andererseits ist es nicht selten so, dass erst das Studium von Grammatik ein tieferes Verständnis und somit Gewandtheit ermöglicht. Es geht daher darum, zu begreifen, was die Atome der deutschen Sprache im Innersten zusammenhält. Wer also den Aufbau verstehen will und sich durch mimetische Nachahmung in die Gesellschaft integrieren und Erfolg haben möchte, der kommt an Grammatik nicht vorbei. Selbst als Muttersprachler ist es eine Sache, intuitive Einsichten zu haben und eine andere, einen fundierten Einblick zu genießen. Dabei muss dies natürlich keine Geheimwissenschaft sein, in dessen Genuss nur Eingeweihte kommen, sondern die Dependenzgrammatik zeichnet sich gerade dadurch aus, dass sie nicht präskriptiv, sondern deskriptiv operiert, d.h. sie beschreibt lebendiges Deutsch und geht dabei mit einer eleganten Stringenz vor, durch die die Vermittlung von Grammatik intuitiv gestaltet werden kann, ist ja die Dependenzgrammatik selbst intuitiv, da sie die Natur von Sprache betrachtet und zu beschreiben trachtet.

Furchtbare Grammatik?

Nicht immer muss Grammatik schwer sein. Man beobachtet aber leider zu oft, dass Grammatik der Profilierung einer Lehrkraft dient oder aber zur Abschreckung instrumentalisiert wird. Dem Schüler werden nur Fragmente an die Hand gegeben und schwieriger Stoff wird nicht richtig erklärt. Das Wissen bleibt unantastbar als Buch mit sieben Siegeln, deren Entschlüsselung erst den Aufstieg in die begehrten höheren Gefilde der Akademie ermöglicht.

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Die Universität Bonn: Vielleicht wollen einige meiner Schüler ja bald dorthin. In meinem Deutschkurs bereite ich sie sorgfältig auch auf diese Herausforderung vor.

Eine Atmosphäre, die auf voreiligen Beurteilungen von Schülern durch den Lehrer beruht, will eigentlich niemand so recht. Vielmehr wenden wir uns der Grammatik von Prof. Engel zu, mit der man Inhalte intuitiv, spielerisch und vor allem richtig erklären kann, denn schon nach den ersten gelernten einfachen Sätzen fragen die Schüler: „Ist das immer so?“ Hinter dieser Frage der Schüler steht das Bedürfnis nach allgemeingültigen Regeln, auf die sie sich in konkreten Sprechsituationen verlassen und auf die sie bei Bedarf zurückgreifen können. Erst durch dieses „Das-ist-immer-so“ (Grammatik) gewinnen Schüler Sicherheit und Kompetenz. Das Schöne an Ulrich Engels Grammatik – man möchte es ein System nennen – ist, dass es nicht in kleine fragmentierte Themenbereiche unterteilt ist. Bei all den Fragmenten weiß man nämlich gar nicht, wo man anfangen soll und das ist schlecht. Man weiß auch nicht, was wichtig ist und was nicht. Auch das ist mehr als schlecht. Engels „Deutsche Grammatik“ hat mehrere Kapitel, die alle systemisch eine Verbindung aufweisen: Text, Satz, Verb, der nominale Bereich, Partikeln und Interpunktion. Man sieht schon an dem Aufbau, dass alles mit dem Satz und dem Verb beginnt. Text ist ein Kapitel, das eher für die Erstellung von Texten geeignet ist, es behandelt den generellen Aufbau von Text, also was einen Text zum Text macht und wie er zusammenhängt (Konnexion). Durch die Konzentration auf das Wesentliche wird dann die Tür für die weitere Bildung geöffnet. Grammatik wird gerne als eine sterile und zutiefst abstrakte Wissenschaft für sich abgetan. Es gilt das Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass Grammatik ein Beobachten und Verstehen von Sprache darstellt.